Vollidioten am Main

War heute irgendjemand, der hier liest, auch auf dem Radweg am Main Richtung Randersacker unterwegs und kann mir bestätigen, dass dort – mich ausgenommen – jede Menge Vollidioten unterwegs waren?

Angefangen mit den Schlampen kurz nach der Eisenbahnbrücke, die dort mehr schlecht als recht versuchten, Bitch-Volleyball zu spielen. Nachdem sie nicht darauf geachtet haben, wer sich auf Fuß- und Radweg tummelt, hat mich eine der Tussen in viel zu engen Miss-Sixty-Tops (mit großen Haltegriffen über der Hüfte und pfundweise Schlampen-Makeup im Gesicht) fast auf meinen Inlinern über den Haufen gerannt und mich anschließend noch beschimpft, ich Pisser solle gefälligst aufpassen, sonst bekäme ich eine aufs Maul. Interessant und sehr höflich, schließlich habe ich nicht mehr als „Vorsicht!“ gerufen. Die Frisbee-Türken kurz hinter dem Graf-Luckner-Weiher haben in ähnlicher Situation auf dem Rückweg wenigstens nur böse geschaut.

Radfahrer, die zwar klingeln, aber das erst, wenn sie quasi einen halben Meter schräg hinter einem sind, hätte ich heute nicht zählen können, es waren zu viele und ich möchte wirklich von mir behaupten, dass ich mich auf meinen Inline-Skates sehr rücksichtsvoll auf dem Radweg bewege und nie ohne Schauen ausschere. Ist es so schwer, eine Klingel richtig zu gebrauchen?

Ganz spezielle Erwähnung verdient aber der Schöne und Reiche immatrikulierte Lackaffe (wenn das kein BWL-, Jura- oder Medizinstudent war, schließe ich meinen Blog), der ohne Schoner und Helm, dafür mit blondierten gegelten Haaren und teurer Sonnenbrille bei seiner Tussi-Freundin Eindruck schinden wollte, indem er mit weit ausholenden Armbewegungen immer schneller wurde und Achter fuhr, um dann volles Rohr auf der Schnauze zu landen und mit aufgeschürften Ellenbogen und Knien am Wegrand zu hocken. Sah bestimmt uncooler (aber aus der Ferne lustiger) aus als ich mit meinen Schonern und meinem Helm, mir hat mein Freiflug auf dem holprigen Weg kurz vor Eibelstadt nämlich nichts anhaben können. Er war aber bei weitem nicht der einzige dieser Spezies und ich konnte jede Menge Eindrücke fürs Bloggen sammeln.

Eibelstadt könnte ruhig mal in seinen Radweg investieren, der ist stellenweise eine Zumutung.

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Lästereien

Von Alex

Einst habe ich an der Universität in Würzburg studiert, jetzt bin ich Lehrer. Mein Lieblingszitat stammt aus dem grandiosen österreichischen Film Poppitz: „Dänkn däaf mass, soogn liaba neet“ – schließlich sind zumindest die Gedanken frei – wer es nicht verstanden hat: „Denken darf man es, sagen besser nicht“

15 Kommentare

  1. So sicher und so schnell bin ich auf meinen Inlinern leider nicht. Es wäre aber nötig, den Foto hatte ich dabei, aber diesen Schnösel mit seinen aufgescheuerten Armen zu fotografieren hätte seinen Reiz gehabt. Er sollte eine StudiVZ-Gruppe gründen!

  2. Laut StVO ist Inline Scaten auf Radwegen verboten. Aber wen kümmert schon die StVO. Ich fahre nachts auch bei Rot durch die Ampel

  3. Jetzt echt? Sollen Inline-Skater zwischen den Fußgängern ihr Glück suchen? Das wusste ich nicht, ich fühle mich aber auf dem Radweg trotzdem sicherer.

  4. Ich habs nochmal nachgelesen, Inliner-Skater müssen auf den Gehweg. Am Main ist das aber hinfällig, da Rad- und Gehweg die meiste Zeit nicht getrennt sind.

    Ich verstehe es dennoch nicht ganz. Walker sind ein Fall für sich!

  5. Bitch Volleyball? Geil. Wann und wo? 😀 😉

    Also die Mädels von der TGK wissen wie man sich anzieht…und wie man Volleyball spielt. 🙂

  6. Mit diesen Schlampen hättest du mit Sicherheit nicht spielen wollen.

    Die wussten weder, wie man sich anzieht, noch, wie man Volleyball spielt.

  7. Es gibt ja anscheinend noch mehr Vollidioten, zumindest mindestens einen, am Main…

    In Veitshöchheim, bzw. Margetshöchheim is ja was schlimmes passiert.

    Mal gespannt was dabei noch rauskommt…

  8. Schickt sich das für einen angehenden Lehrer von „Schlampen“ und „Frisbee-Türken“ zu reden? Sexistisch, chauvinistisch, rassistisch. Meine Kindern in Ihren Unterricht? Nein, danke. Eher Sie vor´s Strafgericht wegen Beleidigung…

  9. „Frisbee-Türken“ – Was für ein fieser rassistischer Ausdruck. Für mich sind das Türken, die Frisbee spielen.

    Nicht so viele Gerichtsshows schauen, die „Schlampen“ beziehen sich genau auf die Sorte Mädels, von denen Daylight geschrieben hat. Die „Bitches“ (=Schlampen) sind diese lustigen weiblichen „Gangster“, die sich in der Gruppe sehr stark fühlen. Wenn Sie da an Sexismus denken, bitte schön.

    Über manche Kommentare muss ich echt lachen.

  10. Wenn Schlampen Schlampen sind…wo ist hier die Beleidigung!?

    Auch Dummschwätzer ist keine Beleidigung, wenn jemand dumm daher schwätzt. Glaube die Kinder lernen in diesem Fall in der Schule mehr…

Die Kommentare sind geschlossen.